Over-the-Air-Updates ermöglichen neue Unterhaltungs- und Navigationsangebote

MBUX Entertainment Update bringt Dolby Atmos® und Video-Streaming in weitere Fahrzeuge und MärkteNeue Sprachfunktionen mit NewsFlash und Tourguide in weiteren europäischen Ländern verfügbar

Mercedes‑Benz führt per Over-the-Air-Update (OTA) ein umfangreiches Paket an Unterhaltungs- und Navigationsfunktionen in mehr als 700.000 neuen Fahrzeugen weltweit ein. Die neuen Features erhalten zwischen August und November 2023 Modelle, die mit MBUX der zweiten Generation[1] ausgestattet sind. Kunden und Kunden können über den Update-Assistenten auf dem Display ihres MBUX Infotainmentsystems oder über die Mercedes me App auf das MBUX Entertainment Update (2.4) zugreifen, nachdem sie eine Benachrichtigung über die Verfügbarkeit in ihrer Region erhalten haben.„Unsere eigentwickelte Mercedes-Benz Software ermöglicht großartiges In-Car-Entertainment, immersives Dolby Atmos® Audio, Video-Streaming und erweiterte Navigationsmöglichkeiten.“ Ausgestattet mit unserem wegweisenden MBUX Infotainmentsystem erfüllen unsere Fahrzeuge die sich schnell ändernden Wünsche unserer Kundinnen und Kunden weltweit durch regelmäßige Over-the-Air-Updates.“Magnus Östberg, Chief Software Officer Mercedes-Benz AG

Dolby Atmos® und Videostreaming heben Unterhaltungsangebot in weiteren Märkten auf ein neues Level

Dolby Atmos® geht über die Möglichkeiten von Stereosound hinaus und verleiht der Musik mehr Raum, Klarheit und Tiefe. Ob Zuhörerinnen und Zuhörer nun die verschiedenen Ebenen der Instrumente um sich herum hören, den Atemhauch des Sängers zwischen den Zeilen wahrnehmen oder spüren, wie Melodien sie umschließen: Mit Dolby Atmos® können Fans die Musik so genießen, wie es die ursprüngliche Vision der Künstlerin oder des Künstlers entspricht.Mit dem MBUX Entertainment Update profitieren Kundinnen und Kunden außerdem von neuen Video-Streaming-Optionen einschließlich der YouTube Web-App.

 

Navigationsangebote

„Real-life“-Crashtest: Mercedes-Benz Elektrofahrzeuge sind so sicher wie alle Modelle mit dem Stern

Pionier der Sicherheit: Als weltweit erster Automobilhersteller führte Mercedes-Benz öffentlich einen frontal versetzten Crash von zwei Elektrofahrzeugen durch

 

Mit dem weltweit ersten öffentlichen Crashtest von zwei
vollelektrischen Fahrzeugen geht Mercedes-Benz sowohl über die
gesetzlichen als auch die Anforderungen der Ratinginstitute hinaus. Beim
Euro NCAP ist ein Frontalaufpralltest mit einem 1.400 Kilogramm
schweren Stoßwagen vorgeschrieben. Er verfügt über eine
Aluminiumwabenbarriere. Sie stellt die Vorderseite eines anderen
Fahrzeugs nach. Der Stoßwagen und das Testfahrzeug treffen gemäß den
Vorgaben mit einer Geschwindigkeit von jeweils 50 km/h aufeinander
versetzt. Mercedes-Benz setzte mit dem EQA und dem EQS SUV jedoch zwei
echte Fahrzeuge ein, die mit rund 2,2 bzw. Drei Tonnen deutlich schwerer
sind. Außerdem waren beide Modelle mit jeweils 56 km/h
schneller. Dadurch war die umzusetzende Crashenergie insgesamt erheblich
höher als gesetzlich gefordert. Die heftige Verformung der beiden
Fahrzeuge nach dem Zusammenstoß mag auf Laien erschreckend wirken. Den
Ingenieurinnen und Ingenieuren von Mercedes-Benz zeigt sie jedoch, dass
die Energie des Aufpralls über die Deformation der Fahrzeuge effektiv
abgebaut werden konnte. Die Sicherheitsfahrgastzelle beider
Elektromodelle blieb intakt und die Türen ließen sich öffnen. Im
Ernstfall können die Insassen den Innenraum so selbstständig verlassen
oder Ersthelfende und Rettungspersonal sie erreichen. Das Hochvoltsystem
von EQA und EQS SUV hatte sich bei dem Aufprall automatisch
abgeschaltet.Der Crashtest im konzerneigenen Technologiezentrum
für Fahrzeugsicherheit in Sindelfingen untermauert die Ansprüche der
„Real-Life Safety“-Philosophie von Mercedes-Benz: Fahrzeuge zu bauen,
die nicht nur in definierten Crashtest-Szenarien bestehen können,
sondern auch im realen Unfallgeschehen. Das Testszenario mit einer
Geschwindigkeit von 56 km/h und einer Frontalüberdeckung von 50 Prozent
bildet eine häufige Unfallart auf Landstraßen ab. Sie kann
beispielsweise durch missglückte Überholmanöver passieren. Die gewählte
Geschwindigkeit berücksichtigt, dass die Fahrenden im realen
Unfallgeschehen noch versuchen würden zu bremsen, bevor die Fahrzeuge im
schlimmsten Fall zusammenstoßen.„Sicherheit gehört zur DNA von
Mercedes-Benz und ist eine unserer zentralen Verpflichtungen gegenüber
allen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern.“ Für uns ist der Schutz
von Menschenleben jedoch keine Frage des Antriebssystems. Das zeigt den
aktuellen Crashtest mit zwei vollelektrischen Fahrzeugen. Wir gehen
davon aus, dass alle unsere Fahrzeuge ein vergleichbar hohes
Sicherheitsniveau haben – egal mit welcher Technologie sie angetrieben
werden. Wir arbeiten konsequent an der Verwirklichung unserer Vision vom
unfallfreien Fahren, mit der wir über das Ziel „Vision Zero“ der WHO
und der Regionalkommissionen der Vereinten Nationen hinausgehen. Wir
wollen nicht nur null Verkehrstote bis 2050 und eine Halbierung der
Anzahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten bis 2030 im Vergleich zu
2020 erreichen. Unser Ziel bis 2050 lautet: keine Unfälle mehr mit der
Beteiligung eines Mercedes-Benz Fahrzeugs.“
Markus Schäfer, Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz Group AG, Chief Technology Officer